Mercedes-Minibusse mit Sprinter-Basis

© th-photo - Fotolia.com

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Der öffentliche Nahverkehr ist auch nicht mehr das was er mal war. Statt einfach nur von A nach B transportiert zu werden, erwartet der Kunde von heute einen bequemen Sitz, ein klimatisiertes Fahrzeug und natürlich den Komfort der Ruhe, nichts stört mehr als das lästige Brummen aus einem Maschinenraum. Auf eben diese hochsteckten Kundenwünsche reagiert Mercedes-Benz.

Der Autobauer spielt seit Jahren die erste Geige in dem Segment der Kleinlaster und Kleinbusse. Der Sprinter ist mit seinem Gewicht von 3,5 bis 5 Tonnen der absolute Markführer in Deutschland bei den Kleinbusanbietern. Da sich der Sprinter in den letzten Jahren so bewährt hat, nutzt man ihn nun als Grundlage für kleine Omnibusse. Bereits vor zehn Jahren übernahm Mercedes eine Kleinbusfabrik in Dortmund und experimentierte. Bis zum heutigen Tag wuchs dieses anfängliche kleine Unternehmen zum größten Minibushersteller. Im Jahr werden rund 1300 Fahrzeuge gefertigt in verschiedenen Baureihen. Es gibt den Transfer, der mit seinen 5,9 Meter Länge zwölf Fahrgäste transportieren kann. Als elitären Reisebus mit hohem Fahrkomfort bietet Mercedes den Travel 65 an der 19 Fahrgäste fassen kann.
Der größte unter den Minibussen ist der Sprinter City 77. Wie sein Name schon erahnen lässt, eignet er sich hervorragend für den Personentransport in der Stadt. Er misst gerade einmal 8,7 Meter und bietet 40 Fahrgästen Platz. Die Einstiegshöhe beträgt nur 20 Zentimeter und liegt damit auf Bordsteinhöhe. Die Doppelportale bieten bequem Platz zum Ein-und Aussteigen und es wurde beim Bau auf sämtliche mögliche Stolperfallen verzichtet. Der Verbrauch des Sprinter City 77 beträgt gerade einmal die Hälfte von herkömmlichen Stadtbussen. Dafür lässt sich Mercedes seinen Service aber auch einiges kosten. Gut 155.000 Euro soll der Wagen kosten – ein herkömmlicher Omnibus verschlingt 200.000 Euro.

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